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Schmerztherapie - Psychologische Methoden zur Behandlung chronisch Schmerzkranker

Halten Schmerzen längere Zeit an, so bleibt das nicht ohne Einfluß auf das Allgemeinbefinden, die emotionale Situation, die Gedanken und das Verhalten des Schmerzkranken. Zunehmend werden Appetitmangel, Abnahme oder Verlust sexueller Bedürfnisse, allgemeine Reizbarkeit und Schlafprobleme beobachtet. Als Folge einer immer stärker werdenden Beschäftigung mit dem eigenen Körper ziehen sich die Personen in sich zurück und verlieren den Kontakt zu Freunden und Bekannten. Dies kann bis zu einer mißmutig-traurigen Verstimmung, einer affektiven Labilität, einer erhöhten Reizbarkeit und einer Einengung der Interessen und der Erlebnisfähigkeit - bis hin zu einem Dauerzustand von Apathie und Resignation fortschreiten. Hinzu kommt der stete Wechsel von Hoffnung und Enttäuschung in Zusammenhang mit neuen erfolgversprechenden Therapien und der zunehmenden Hilflosigkeit als Folge der Enttäuschung über bisherige ärztliche Maßnahmen. Chronischer Schmerz hat somit vielfältige psychische und soziale Folgen, die wiederum das Schmerzerleben beeinflussen.
Ein weiteres Ziel psychologischer Schmerztherapie besteht somit darin, psychische und soziale Folgen des Schmerzes zu lindern und das Leben mit dem Schmerz erträglicher zu gestalten.
 
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